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Deutscher Venentag – 25. April 2015

Venenleiden gehören zu den häufigsten Erkrankungen. Mehr als die Hälfte der Frauen und fast ein Drittel der Männer leiden in Deutschland an Krampfadern. Obwohl die Zunahme von Venenerkrankungen sicher auf die bewegungsarme Lebensweise der modernen Zivilisation zurückzuführen ist, liegt die eigentliche Ursache im aufrechten Gang der Menschen. Das Blut hat einen langen Weg, gegen die Schwerkraft, bis zum Herzen zurückzulegen.

5000 Jahre alte Papyrusrollen aus dem alten Ägypten zeigen Menschen mit geschwollenen und bandagierten Beinen.

Oft werden Venenleiden von den Patienten unterschätzt, so dass es für uns wichtig erscheint über die Risiken eines unbehandelten Krampfaderleidens aufzuklären. Nur wenigen Menschen ist bewusst, dass sich eine Krampfader zu einem offenen Bein entwickeln kann und sich das Thromboserisiko stark erhöht.

Risikofaktoren für Venenleiden

  • Bewegungsmangel / überwiegend sitzende oder stehende Tätigkeiten
  • lange Reisen im Auto, Flugzeug oder in der Bahn
  • Übergewicht / Rauchen / Flüssigkeitsmangel
  • Diabetes mellitus
  • Schwangerschaft / Kontrazeptiva
  • angeborene Bindegewebsschwäche

Aufgabe der Venen ist es, das Blut aus den Beinen wieder zum Herzen zu transportieren. Dazu muss das Blut einen langen Weg zurück legen. In den Venen arbeiten Venenklappen, die das wieder Absacken des Blutes verhindern. Weiterhin unterstützt eine «Muskel-Venen-Pumpe» den venösen Rückstrom durch An-und Entspannen der Beinmuskulatur.Bei jedem Schritt werden die Venen durch die Muskelkontraktion komprimiert und das Blut ein Stück herzwärz gepumpt. Bei Bewegungsmangel arbeitet die Muskelpumpe zu wenig und das Blut versackt in den Beinvenen. Dies führt zu Überdehnung der Gefäße, Varizen entstehen. Die veränderten Gefäße sind entzündungsanfälliger. Wasser und Eiweiße können in das umliegende Gewebe eindringen.Vor allem abends treten Schwellungen auf. Weiter kann der verlangsamte Blutfluss das Thromboserisiko erhöhen.Nach Jahren kann sich aus einer primären Varikose eine chronisch venöse Insuffizienz bis hin zum offenen Bein entwickeln.

Prophylaxe um Venenleiden zu verhindern

  • Tragen von Stütz-Strümpfen oder Strumpfhosen (= Kompressions-Strümpfe)
  • gesunde Lebensführung / ausgewogene Ernährung / Verzicht auf Alkohol und Rauchen
  • ausreichend Bewegung / Sport
  • Beine häufiger hoch legen / evtl. kalte Wassergüsse

Die Kompressionstherapie ist die Grundlage jeder Behandlung von Venenleiden.

Kompressionsstrümpfe werden für die langfristige Behandlung von Venenleiden eingesetzt. Der Patient kann die Strümpfe selbst anlegen und sie sehen optisch sehr gut aus.

Durch den Druck, den die Strümpfe von Außen auf die Venen ausüben, verringert sich der Durchmesser der Venen wieder auf ein normales Maß.Die Venenklappen schließen wieder besser, so dass sich die Strömungsgeschwindigkeit des Blutes zum Herzen erhöht. Somit wird das Thromboserisiko und das Risiko, ein offenes Bein zu bekommen für den Patienten verringert.

Kompressionsstrümpfe gibt es in vier Kompressions-Klassen, die dem Krankheitsbild entsprechend verordnet werden müssen. Ebenso ist die Strumpfart (Waden-, Halbschenkel-, Schenkelstrumpf oder Strumpfhose) vom Arzt, je nach medizinischen Bedürfnissen, festzulegen. Damit die Strümpfe jedem Patienten individuell genau passen und somit die Therapie optimal gewährleistet wird, muss das Bein fachkundig vermessen werden.Dies sollte vorzugsweise morgens,wenn das Bein abgeschwollen ist, erfolgen.

In unserer Apotheke bieten wir das Vermessen der Beine, ganz individuell für jeden Patienten, von fachkundig geschultem Personal an. Wir sprechen die Zeiten mit Ihnen, unserem Kunden, persönlich ab. Sollte ein Patient nicht zu uns in die Apotheke kommen können, vermessen wir Ihre Beine auch gern bei Ihnen zu Hause. Ebenso liegt uns die persönliche Betreuung und Beratung unserer Kunden am Herzen.

Bitte wenden Sie sich vertrauensvoll an uns!

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